Taufe

Die Hl. Taufe ist das einzige Sakrament, das interkonfessionelle (ökumenische) Anerkennung hat. Es wird nur einmal im Leben eines Christen/einer Christin gespendet. Die "Wiedertaufe" ist verboten.

 

Die Regel ist die Säuglings- oder Kindertaufe.

  • Die Taufen finden im Gottesdienst statt. Die Anmeldungen erfolgt im Pfarramt.
  • In der Woche vor der Taufe findet ein Taufgespräch mit Eltern und Paten im Pfarramt statt.
  • Zur Taufe ist die Geburtsbescheinigung, Patenschein(e) und Taufspruch nötig.
  • Die Paten sollten Mitglieder der Evangelischen Kirche sein, also getaufte und konfirmierte Gemeindemitglieder.

Ausnahmen: Paten/innen können auch Mitglieder einer der Kirchen sein, die Mitglied in der "Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen" (ACK) in Deutschland sind. Zu dieser Arbeitsge-meinschaft gehören die römisch-katholische Kirche, die verschiedenen orthodoxen Kirchen und einige Freikirchen.

Laut Kirchenordnung sind nicht getaufte Menschen und Ausgetretene für das Patenamt nicht zulässig. 

 

Erwachsenentaufen finden im Gottesdienst statt. Der Taufe geht eine Unterweisung durch den Pfarrer voraus. Erwachsene Täuflinge benötigen keine Paten.

Die Erwachsenentaufe gilt nur für diejenigen Menschen, die sich als erwachsene Nichtchristen entscheiden, in die christliche Kirche einzutreten. Beim Wechsel der Konfession innerhalb der christlichen Kirchen gilt die erste vollzogene Taufe, die schriftlich (oder durch Zeugen) belegt werden muss.

Im modernen Sinne ist die Taufe das Aufnahmeritual in die christliche Gemeinschaft, die niemandem verweigert und auch niemandem wieder aberkannt werden darf. Sie wird daher im christlichen Sinne als einmaliges Heilsgeschenk Gottes an die Menschen verstanden.

 

Taufprüche

Eine große Auswahl an Taufsprüchen finden Sie unter www.taufspruch.de