Gottesdienste und Andachten

 Auf Grund der aktuellen Lage entfallen alle Gemeindeveranstaltungen und Gottesdienste.

Gottesdienste in unseren Kirchen?

 

Die Medien haben groß verkündet, dass Gottesdienste wieder möglich sind. Wir leben aber nach wie vor in Zeiten des Covid-19. Viele unserer regelmäßigen Gottesdienstteilnehmer gehören den Risikogruppen an und wir alle stehen in Gefahr zu Überträgern zu werden. Es ist daher gar nicht so einfach, Gottesdienste umzusetzen, die wir mit gutem Gefühl feiern können.

 

Gottesdienste, wie wir sie bisher gewohnt sind, werden wir nicht feiern können. Auf vieles werden wir noch einige Wochen und vielleicht Monate verzichten müssen: auf das gemeinsame Singen, den Stammplatz in „unserer“ Kirchenbank und auf große Feste mit vielen Gottesdienstbesuchern.

 

Die Kirchenvorsteher in unseren Gemeinden müssen in den nächsten Tagen und Wochen darüber beraten, wie wir unser Gemeindeleben weiter gestalten werden. Wenn wir Gottesdienste in der Kirche feiern möchten, dann müssen wir dazu ein Schutzkonzept erarbeiten und vorlegen. Und fest steht auch: Das geschieht nicht von heute auf morgen.

 

Wir sind als ganze Gemeinde herausgefordert. Wer könnte als Nichtrisikoperson für einzelne Schutzmaßnahmen Sorge tragen? Wären Gottesdienst im Freien eine Alternative zu den kleineren Kirchen in unserem Stadtgebiet? Wer hätte einen ausreichend großen Garten und könnte Stühle mit allen Abstandsvorgaben aufstellen? Welche Form von Musik passt, wenn wir selbst nicht singen dürfen? Es sind viele Fragen zu klären, daher können wir noch nicht sagen, wann der nächste Gottesdienst in Gemeinschaft vor Ort gefeiert werden wird.

 

Es ist aber ganz wichtig: Wir feiern nach wie vor Gottesdienst. Wenn auch in anderer Form. Die Telefonandachten laden weiter ein, zum gemeinsamen Gebet. Auch in der Maiausgabe des Breuberghefts finden sich Andachten für jeden Sonn- und Feiertag im Monat Mai und es gibt zahlreiche Angebote in Funk- und Fernsehen sowie Online, um Gottesdienst zu feiern.

 

Halten Sie also in den nächsten Tagen und Wochen weiterhin die Augen und Ohren offen: In den Schaukästen unserer Kirche, auf den Homepages unserer Gemeinden und durch den Stadtanzeiger erfahren Sie, was bei uns los ist.