Diakoniestation Breuberg

ambulanter Pflegedienst

 Pflegedienstleitung: Birgit Wölfelschneider

Büro: Angela Wenzl

Montag, Mittwoch, Freitag 9.00 bis 12.00 Uhr

Telefon: 06165 2002

Fax:       06165 912311

E-Mail:    diakoniestation.breuberg@ekhn.de

 

Wer hilft in Notlagen?

Links zu erprobten Kontaktadressen im Odenwald:

www.dw-odw.de/beratung


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mitarbeiterteam der Diakoniestation mit Pfarrer Volker Keil


"Ein toller Arbeitgeber vor Ort"

Neustadt. Schon nach wenigen Sätzen ist klar: Christian Ruß stammt unüberhörbar aus Franken. Der Steigerwald ist seine ursprüngliche Heimat, erzählt der 51-Jährige, der seit dem vergangenen Herbst Geschäftsführer der Diakoniestation Breuberg mit Sitz in Neustadt ist. Dort freilich ist er nur einen Tag pro Woche präsent, immer donnerstags. Denn außer in Breuberg hat er seit Sommer letzten Jahres dieselbe Funktion bei der Diakoniestation in Groß-Umstadt inne. "Dort gibt es mehr als doppelt so viele Mitarbeitende", erklärt Ruß im Telefongespräch. In Breuberg sind es rund 20 Angestellte, davon freilich einige auf Teilzeitbasis. Häusliche Pflege vor allem leisten die Mitarbeitenden, und zwar in allen Breuberger Stadtteilen, damit Menschen so lange wie möglich in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können. "Aber es geht auch um Betreuung: Ansprache und Austausch, manchmal auch Aktivierung", sagt Ruß; Begleitung, Spazierengehen, gemeinsames Spielen mit oftmals älteren und alleine lebenden Menschen. Auch Hauswirtschaft gehört mit zu den Aufgaben, welche die Diakoniestation erfüllt - sowie der Bereich 'Essen auf Rädern', der allerdings aus wirtschaftlichen Gründen im Frühsommer wegfallen wird.

Aus Ruß' Sicht - und damit spricht er wohl für viele Breuberger - ist die gemeinsam von den evangelischen Kirchengemeinden Neustadt und Sandbach getragene Diakoniestation "ein toller Arbeitgeber für die Menschen vor Ort"; dies gerade auch darum, weil die geleistete Arbeit eben Menschen vor Ort auch wieder zugutekommt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fühlten sich der Diakoniestation sehr verbunden, "und es gibt eine große Bindung an die Region" - einleuchtend bei einer Arbeit von Mensch zu Mensch, zumal im ländlichen Raum. Diese Arbeit sieht Ruß übrigens auch als wichtiges Zeichen nach außen, nicht zuletzt in der Corona-Zeit: "Die evangelische Kirche zeigt auf diese Weise, dass sie nah an den Menschen ist."

Christian Ruß ist verheiratet und Vater von drei Kindern. Er lebt auch weiterhin in Unterfranken, genauer in Aschaffenburg, ist also für die Arbeit Grenzgänger. Und im Nebenberuf: Winzer, kennt sich aus mit Frankenwein und Bocksbeuteln. Bevor er zur Arbeit in den Diakoniestationen kam, hat er in Franken bei einem landwirtschaftlichen Maschinenring gearbeitet. "Da hatte ich auch schon mit sozialer Betriebshilfe zu tun, habe mit Krankenkassen verhandelt", und er hat bei der Industrie- und Handelskammer die Ausbildung zum Betriebswirt gemacht. Ruß kennt sich also auch im Grenzbereich von Wirtschaft und Sozialem aus. "Immer die Augen offenhalten", nennt er als ein Motto für seine Arbeit.

 Bernhard Bergmann  22.2.2021

Neueröffnung der „Miteinander“-Gruppe in Breuberg

Ein Angebot für SeniorInnen

 

 


Das Diakonische Werk lädt ab dem 14. November 2017 zur „Miteinander“ Eröffnungsveran-staltung in den Dorftreff Rai-Breitenbach ein.

Menschen, die gerne einen schönen Nachmittag in geschütztem kleinem Rahmen verbringen möchten, treffen sich dort dienstags von 14:00 bis 18:00 Uhr in kleiner Runde und liebevoller Atmosphäre zu gemeinsamem Kaffeetrinken, Gesprächen, kreativer Beschäftigung und dosierten Bewegungsangeboten.

Die Gruppe unter der Leitung von Monika Heckmann und dem Team der ehrenamtlich engagierten Helferinnen freut sich auf neue Gäste mit und ohne eingeschränkte Alltagskompetenz.

Das Ziel des Betreuungsangebots ist es, für Menschen mit Einschränkungen verschiedener Art eine Gelegenheit zu bieten, ganz nach den individuellen Bedürfnissen und Möglichkeiten am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben und regelmäßig mit anderen Abwechslung vom Alltag zu genießen.

Teilnehmer der bestehenden „Miteinander“-Gruppen in Bad König, Steinbach, Beerfelden und Reichelsheim beschreiben die Stunden als Höhepunkt der Woche.

Ein Fahrdienst ist vorhanden und kann für die Hin- und Rückfahrt kostenfrei in Anspruch genommen werden.

Interessierte können das Angebot in allen Gruppen kostenfrei und unverbindlich testen.

Bei Teilnehmern mit Pflegegrad werden die Kosten von 30,- € pro Nachmittag über die Pflegekasse erstattet, andere können als Selbstzahler auch gerne teilnehmen.

 

Auch Interessierte für die ehrenamtliche Begleitung der Gruppen werden immer wieder gesucht und können sich in der Mitgestaltung der Nachmittage erfüllend und sinnvoll engagieren. Eine entsprechende Schulung wird am 24.-26. November 2017 angeboten.

 

Am Dienstag, den 14.11.17 besteht die Gelegenheit,  das Team des Diakonischen Werkes persönlich kennenzulernen und sich über die Angebote der Fachstelle Demenz zu informieren. Für die Teilnahme an der Miteinander-Gruppe ist eine formlose Anmeldung unter der u.g. Nummer erforderlich.

 

Kontakt und Information:

Fachstelle Demenz: 06061/ 9650-117

demenzfachstelle@dw-odw.de

www.diakonie-odenwald.de


Bernhard Bergmann (www.fact-in-deutschland.de) schrieb einen Beitrag über den Aussendegottesdienst der Ehren-amtlichen im November 2012, die in der Haltestelle eingesetzt werden: "Haltestelle Demenz" - Gottesdienst zur Aussendung.

Download
Bergmann_Demenz.pdf
Adobe Acrobat Dokument 313.4 KB