Konzerte

Den Kirchenraum anders erleben. Dies geschieht im Rahmen von Konzerten, die teilweise von Agenturen angeboten werden, aber auch von Gruppen und Personen, die sich mit der Kirche verbunden fühlen.

 

Vorschau ...

Die acht bulgarischen Sänger der Gruppe „The Grego-rian Voices“ werden Sie mit Ihren beeindruckenden Stimmen in die Welt der klassischen gregorianischen Gesänge entführen – einstimmige, meditative Liturgie-gesänge der christlich-mittelalterlichen Mönchsorden.

In traditionelle Mönchskutten gekleidet erzeugen die Sänger eine mystische Atmosphäre, die das Publikum auf eine Zeitreise durch die Welt der geistlichen Musik des Mittelalters führt – eine Klangwelt ohne zeitliche, religiöse und sprachliche Grenzen!

Erleben Sie ein abwechslungsreiches Konzert mit einer Mischung aus gregorianischen Chorälen, orthodo-xer Kirchenmusik und geistlichen Liedern und Madrigalen aus der Zeit der Renaissance und des Barocks.

Mit seiner Stimmgewalt und vielen Solopassagen zeigt der Chor und seine Solisten, wie Gregorianik heute klingen kann: authentisch und dennoch zeitnah.

Abgerundet wird das Konzert durch Klassiker der Popmusik, die im Stil des gregorianischen Gesangs neu

arrangiert wurden.

Lassen auch Sie sich von den faszinierenden Stimmen der Solisten und dem ergreifenden Chorgesang begeistern: Mittelalter trifft das Hier und Heute.

Quelle: https://www.muhsik.com/

 



Rückblick auf einige besondere Konzerte ...

Konzerte 2018

Das Konzert fand in Erinnerung an die Deportation von acht Mitbürgern jüdischen Glaubens aus Neustadt statt. Es war am 18. März 1942 - also vor 76 Jahren.

Kirche trifft Synagoge

Hans-Joachim Dumeier und Irith Gabriely – zwei bekannte Musiker, die Musik aus zwei Religionen in einem Gedenkkonzert zusammenbrachten.

Am 18. März 2018 fand in der ev. Kirche in Breuberg-Neustadt ein besonderes Gedenkkonzert unter dem Titel „Kirche trifft Synagoge“ statt. Dieses Konzert erinnerte an die Deportation von zwei in Neustadt ansässigen jüdischen Familien in Richtung Osten.

Irith Gabriely verkörperte an der Klarinette die jüdische Tradition. Ihr christlicher Gegenpart stellte Dekanats-kantor Hans-Joachim Dumeier dar, der nicht nur an der Orgel Klarinettistin Irith Gabriely begleitete, sondern ebenso ein Solo-Stück spielte.

Neben Stücken von Johann Sebastian Bach standen wichtige jüdische Musikstücke im Vordergrund. Irith Gabriely leitete durch die jüdische Tradition und Lebensweise mit Humor und musikalischem Können. Der christliche Gegenpart kam ebenfalls nicht zu kurz. Das christlich-jüdische Duo überzeugte die Konzert-besucher nicht nur mit ihren virtuos und klanglich verschiedenen musikalischen Motiven, sondern auch mit seiner Publikumsnähe. Trotz anfänglicher Präsenz auf der Empore verloren Irith Gabriely und Hans-Joachim Dumeier nicht den Kontakt zum Publikum und holten es nicht nur musikalisch ab.

Am Ende wussten die Besucher des Konzertes nicht nur über jüdisches Leben und ihre Musik Bescheid, sondern ebenso über die Verbindung zwischen Gott und dem Glaubenden im jüdischen Kontext.

Das Fazit ist, dass sich diese beiden Weltreligion zwar unterscheiden, aber viele Gemeinsamkeiten haben. Den Abschluss bildete das Lied „Bewahre uns Gott, behüte uns Gott“, ein lateinamerikanisches Lied, dessen Melodie auf der ganzen Welt bekannt ist und jüdische Elemente beinhaltet.



Konzerte 2017

 

Weihnachtskonzert der Musikschule Odenwald



Das Odenwälder Echo berichtete vom Konzert am 16.01.2017 im Lokalteil unter Odenwald.

MAXIM KOWALEW - DON KOSAKEN

Konzert in der Kirche am Markt in Neustadt

Die Maxim Kowalew Don Kosaken sind nicht nur ein Garant für schöne Männerstimmen, sondern sie leisten auch einen Beitrag zur Völkerverständigung. Und dazu ist die Musik am besten geeignet.

Das ist auch das Ziel des Chores, bei dem besonders junge und talentierte Sänger die Chance bekommen, sich international zu profilieren. Der gut sortierte Männerchor mit einer Mischung aus jüngeren und älteren Sängern überraschte die Zuhörer mit zwei Chorälen von Martin Luther: „Erhalt uns Herr bei deinem Wort“ und „Eine feste Burg ist unser Gott“.

Nach dem Konzert fragte der junge Dirigent, Viacheslav Yeromin, ob die Lutherchoräle vom Chor auch gut umgesetzt worden seien. Diese sind ein Beitrag zum Lutherjahr 2017. Ein orthodoxer Kosa-kenchor aus Weißrussland, der Lutherchoräle singt, trägt nicht nur zur Völkerverständigung bei, sondern auch zum Konfessionsver-ständnis. Es folgten dann Teile aus der russisch-orthodoxen Litur-gie wie Skinie, Lobet den Namen des Herrn wie auch bekannte Volkslieder wie Suliko, Abendglocken, Eintönig klingt das Glöck-lein. Ferner das Ave Maria von Bach/Gounod, Ich bete an die Macht der Liebe und Auf viele Jahre (Bortnijanskij).

Im zweiten Teil verstand es Nikolai Bykov mit seiner russischen Harmonika (Garmoshka) die russische Seele der Sänger zu beflügeln. Die Stimmung riss das begeisterte Publikum mit, das klatschend die bekannten russischen Volksweisen wie Kalinka und Dubinuschka begleitete. Das Konzert war somit ein gelungener kultureller Beitrag zur Völkerverständigung in unserer Zeit.



Konzerte 2016

Die ganze Welt hat sich gefreut ...

Das 7-köpfige Frauen-Ensemble "Singfonia" aus Obernburg unter Leitung von Martina Denk präsentierte die Weihnachts-geschichte nach Lukas umrahmt mit a-Capella Gesang.

Das Konzert  bot eine Auszeit zur Einkehr und Besinnung auf die noch bevorstehende Adventszeit, was von den Zuhörern mit reichlich Beifall bedacht wurde.

Der Reinerlös des Konzertes war für die Renovierung der Orgel bestimmt.



Musikalische Exequien

Am Samstag, dem 5. November 2016 veranstaltete die Hessische Kantorei unter Leitung von Prof. Dr. h.c. Christa Reich in der Evangelischen Kirche zu Neustadt eine Geistliche Abendmusik.

Das Hauptwerk des Abends waren die Musikalischen Exequien - eine Art Deutsches Requiem - von Heinrich Schütz, eine Kompo-sition, die in stetig wechselnder Besetzung im Miteinander von Bibeltext- und Kirchenlied-Vertonungen den Weg vom Tod zum Leben besingt.

Anlässlich des Todes seines Landesherren Heinrich Posthumus Reuß komponierte Schütz 1535/36 dieses Requiem. Der Fürst hatte eine Sammlung von Bibelversen und Liedtexten noch zu Lebzeiten zusammengestellt, die seine Witwe an Schütz weiter-gab, der sie zur Grundlage des ersten Teils der Exequien nahm. Diese erklangen erstmals bei der Trauerfeier des Landesherrn.

Des Weiteren erklangen vierstimmige Chorsätze von Kurt Hessenberg und Hugo Distler.

An der Orgel spielte Wolfgang Kleber das Präludium und Fuge h moll von Johann Sebastian Bach. Am Continuo begleitete Dorothea Monninger den Chor.

Den Zuhörern wurde eine Abendmusik geboten, die nicht allein der inneren Einkehr diente. Sie verstand es auch für die kommende Woche zu stärken.

Der Erlös am Ende der Abendmusik kam der Renovierung der Orgel zugute. Dafür allen Spendern ein herzliches Vergelt’s Gott.



Konzert 2015

Sommerkonzert der Musikschule Odenwald

Die klimatischen Bedingungen waren für ein Konzert total ungünstig. Die Hitze machte einem vor der Kirche das Atmen schwer. Die Anfahrt und das Parken in der prallen Sonne um die Kirche ärgerte einige Solisten. Selbst die ansonsten angenehm kühle Kirche erwärmte sich im Laufe des Konzertes.

Trotz dieser widrigen Umstände zogen die zuständigen Akteure das anspruchsvolle Programm komplett durch (1 Stunde und 45 Minuten!).

So konnten die Zuhörer Werke u.a. von W.A. Mozart, J. S. Bach, A. Waignein, A. Corelli, A. Vivaldi, R. Wagner, A. Piazzolla und als zusätzlicher Höhepunkt das Kyrie-Offertoire-Pie Jesu-Sanctus aus dem Requiem von G. Fauré hören.

Die über 100 Zuhörer dankten den engagierten Solisten und Musikern mit frenetischem Beifall. Eine solche Leistung ist nur dank der langjährigen Arbeit mit den Schülern möglich und die sensible musikalisch-pädagogische Motivation durch ihre Lehrerinnen und Lehrer.

Ihnen allen sei ganz herzlich gedankt. Vielen Dank an alle, die dieses sehr schöne Konzert der Musikschule Odenwald in der Kirche am Markt in Neustadt ermöglicht haben und wir sagen gerne: Auf ein baldiges Wiedersehen!



Konzert 2014

Geht nicht – gibt’s nicht!  Orgel(musik) mal ANDERS:

 

Im spontanen Sonder-Kirchen-Advents-Konzert steht die Orgel der ev. Kirche Neustadt im Mittelpunkt. Der erhaltene spätbarocke Orgelprospekt von 1717 von Johann Wilhelm Müßig aus Aschaffenburg wird 2017 bereits 300 Jahre alt. Etwa 1743 erweiterte die Orgelbauerfamilie Schleich aus Lohr am Main diese Orgel klanglich. Vergangene Jahrhunderte gingen nicht sang- und klanglos vorbei: schon zweimal mussten die größten hochwertigen Pfeifen für „kriegswichtige Zwecke“ (Kanonenfutter!) abgeliefert werden. 1958 erfolgte ein Orgelneubau von der Licher Traditionsfirma Foerster & Nicolaus.

Als Konzertinterpret konnte Orgelexperte Christoph Brückner aus Limeshain im Dekanat Büdingen gewonnen werden. Er wurde durch Recherchen auf den schmucken Orgelprospekt aufmerksam und konnte sich unlängst vom Klangreichtum des Instrumentes überzeugen. Sein kurzes und bündiges Statement dazu: „klein aber fein“. Aufgrund der klanglichen Qualitäten dieses Instrumentes dürfe man hier fast von einer „Mozart-Orgel“ sprechen.

Programm/Repertoire:

Neben Mozart kamen Werke von Telemann, Händel und Bach zu Gehör. Und da Advent und Weihnachten ohne Engel nicht vorstellbar ist, wird auch das bekannte Chorwerk „Denn er hat seinen Engeln befohlen“ von Mendelssohn instrumental erklingen. Freude der Gospelmusik dürfen sich  auf „You raise me up“ sowie eigene Kompositionen Brückners freuen, dem der Ruf als „Popstar an der Orgel“ vorauseilt. (u.a. „Maria durch ein Dornwald ging“ im Stil von Michael Jackson!).



Konzerte 2013

In diesem Jahr fanden in der ev. Kirche zu Neustadt zwei Konzerte statt: Die Kirche bietet für eine solche Veranstaltung Platz für ca. 200 Besucher im Schiff und auf den Emporen, wobei die Akustik auf allen Plätzen gut ist.

  • Sonntag, den 24. März gastierten die Don Kosaken (ausverkauft)
  • Montag, den 2. Dezember gastierten die Glory Gospel Singers aus New York (über 180 Besucher). Das Odenwälder Echo berichtete am 7. Dezember.

Beide Konzerte, die sehr gut besucht waren, waren für die Besucher ein einmaliges Erlebnis.